Das Jahresthema für den Binding Preis für Biodiversität 2027 lautet «Neue Wege für mehr Biodiversität».
Erfahren Sie mehr ↓Der Preis für Biodiversität der Sophie und Karl Binding Stiftung zeichnet wegweisende Leistungen zur Förderung der Vielfalt von Lebensräumen, Arten und genetischen Ressourcen sowie deren Wechselwirkungen aus. Im Fokus steht der Siedlungsraum[1]. Der Preis ist dotiert mit einer Gesamt-Preissumme von 125’000.- Franken, wird in zwei Kategorien für grosse und mittelgrosse Projektperimeter und jeweils zu einem Jahresthema ausgeschrieben.
Das Jahresthema 2027 heisst «Neue Wege für mehr Biodiversität».
[1] Flächen von Projekten, die für den Binding Preis für Biodiversität in Frage kommen, müssen zu einem grossen Teil innerhalb des «Siedlungsraums» liegen und den folgenden Kriterien genügen:
Für das Jahr 2027 suchen wir Projekte, die zeigen, wie Prozesse, die zu biodiversen Aussenräumen im Siedlungsraum führen, grundlegend anders angegangen und umgesetzt werden können. Das Ziel ist ein sichtbares, qualitativ überzeugendes Ergebnis für die Lebensqualität der Menschen und für die Biodiversität. Im Zentrum steht also der Prozess, mit dem eine hohe Biodiversitätsqualität erreicht wurde. Wir suchen mutige und innovative Wege, neue Ansätze im Umgang mit Ressourcen, innovative Formen der Finanzierung oder veränderte Planungs-, Zusammenarbeits- und Entscheidungsprozesse. Gesucht sind somit Projekte, die bestehende Regeln und Normen («Business-as-usual»-Szenarien) hinterfragt, Spielräume eröffnet und Prozesse dauerhaft verändert haben. Die eingesetzten Lösungswege sollen breit verankert und nachhaltig umsetzbar sein.
Es können nur Projekte ausgezeichnet werden, die bereits realisiert und im Siedlungsraum sichtbar sind.
Fragen zur Qualifikation von Projekten können an Lena Wunderlin über wunderlin@binding-stiftung.ch gestellt werden.
Wann und wo?
Die Flächen müssen in den vergangenen zehn Jahren umgesetzt und bis Ende 2026 in zentralen Teilen abgeschlossen sein. Die veränderten oder angestossenen Prozesse können und sollen fortlaufend sein und auch in Zukunft noch Wirkung entfalten. Die Projekte müssen im Siedlungsraum1 und innerhalb der Schweiz liegen.
Die Gesamtfläche kann auch aus verschiedenen kleineren Flächen bestehen. Bei Projekten an der Schwelle um 7’500 m2 entscheiden die Eingebenden selbst, in welcher der Kategorien sie sich einordnen möchten. Projekte unter 3’000 m2 Gesamtfläche können nicht in den Wettbewerb aufgenommen werden. Die Jury behält sich vor, Projekte in die jeweils andere Kategorie einzuteilen, wenn ihrer Ansicht nach projektinhaltlich eine grössere oder kleinere Fläche zu betrachten ist als die von den Projekteingebenden genannte Fläche.
Gesucht sind Projekte von Organisationen (keine Einzelpersonen) wie beispielsweise von Firmen, Immobilienentwicklern, Städten/Gemeinden, Vereinen, Genossenschaften, Bildungsinstitutionen o.ä.. Zur Eingabe einer Bewerbung berechtigt sind dabei Eigentümerinnen und Eigentümer, Auftraggebende, projektverantwortliche Stellen, aber auch beauftragte Planungsbüros und -firmen.
Pro Projekt kann nur eine Eingabe erfolgen, wir erwarten eine Absprache unter den verschiedenen Projektbeteiligten.
Projekte, die bereits bei früheren Ausschreibungen eingereicht wurden, können erneut eingegeben werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte vor einer erneuten Bewerbung an wunderlin@binding-stiftung.ch.
Der Eingabetermin für den Binding Preis für Biodiversität ist der 31. Januar 2027.
Die Projekteingabe erfolgt ausschliesslich über das Online-Formular hier.
Einzureichen ist ein vollständig ausgefülltes Online-Formular inklusive:
Die folgenden Kriterien machen Aussagen zum Projekt (ganzer Prozess inkl. Resultat) und zu den Flächen (Resultat biodivers gestaltete Aussenräume).
Jedes Jurymitglied beurteilt in einem ersten Schritt jedes Projekt anhand der Kriterien des Preises. Diese Bewertungen werden an der Jury-Sitzung überprüft und besprochen, und die besten Projekte pro Kategorie werden für eine Begehung vor Ort ausgewählt.
Danach wählt die Jury ein Projekt pro Kategorie aus, das sie dem Stiftungsrat der Binding Stiftung als Preisträger-Projekt vorschlägt.
13/04/2027, 28/04/2027, 29/04/2027, 05/05/2027, 07/05/2027
Die Jury und die Stiftung geben das Siegerprojekt schweizweit bekannt.
Der Binding Preis für Biodiversität wird feierlich übergeben.
Der Binding Preis für Biodiversität ist mit 100’000 Franken dotiert. Davon sind 90’000 Franken für die Weiterentwicklung oder Skalierung des prämierten Projekts, für zusätzliche Massnahmen zu Gunsten der Biodiversität (konkrete neue Lebensräume, neue Bepflanzung u.ä.) und zur Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema bestimmt. 10’000 Franken stehen der Preisträger-Organisation als Ausdruck der Wertschätzung zur freien Verfügung.
Der Binding Anerkennungspreis für Biodiversität ist mit 25’000 Franken dotiert. Davon sind 20’000 Franken für die Weiterentwicklung oder Skalierung des prämierten Projekts, für zusätzliche Massnahmen zu Gunsten der Biodiversität und zur Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema bestimmt. 5’000 Franken stehen zur freien Verfügung.
Falls mehrere relevante Akteure in ein Projekt involviert sind, entscheidet die Jury nach der Auswahl des Preisträgerprojekts auch über die Verteilung des Preisgeldes. Bei privaten Akteuren und kantonalen und nationalen Verwaltungen kann die Jury entscheiden, ob das Preisgeld in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Akteuren verwendet werden muss.
Die Stiftung gibt die prämierten Projekte via Medien bekannt und porträtiert sie in einem Kurzfilm. Den Preisträgern werden die Preise anlässlich einer festlichen Zeremonie übergeben.
Alle eingegebenen Projekte werden als Sammlung guter Beispiele unter www.missionb.ch/binding-preis öffentlich gemacht.